Franzobel & Mütter

Franzobel:

Geboren 1967 in Vöcklabruck, Oberösterreich, lebt in Wien. Bis 1991 bildender Künstler mit gelegentlichen Ausstellungen (u.a. Galerie ArtStart, Wien 1990, Kunsthalle Ritter Klagenfurt 1996). Seit 1991 vor allem Autor mit sporadischen Beteiligungen in diversen Feldern (Coming up, Junge Kunst aus Österreich im Museum des 20. Jhdts. 1996, De Valigia 1998, Auftritte mit The Naked Lunch, Freizeitfußballer, Fahrradfahrer, etc.)

Seine Texte enthüllen einen opulenten, amüsanten Worterfindungsmeister und barocken Geschichtenerdenker, dessen Metaphern und poetische Bilder kühne Sprachformationen bilden.
"Franzobels Welt ist verschroben aktuell, zeitgeschichtlich auf dem neuesten Stand und massenpsychologisch vielleicht sogar noch weiter. In deutschen Feuilletons schmückt man ihn mit den Beinamen Worterfindungsmeister, barocker Geschichtenerdenker und Menschenkenner. Fußballmetaphorisch ist der regelmäßig in Argentinien weilende Schriftsteller eindeutig der Goleador der österreichischen Gegenwartsliteratur. Franzobel kreiert einen Erzählstil, der vor skurriler Metaphorik und semantischen Finessen, vor Neologismen und Klangmalereien nur so sprüht und funkelt. Vorsicht: Suchtgefahr!" (Die Zeit)

Bertl Mütter:

Geboren 1965 in steyr. Im Zentrum seiner musikalischen Arbeit steht das Solospiel, das sich auf vertraute und auch entferntere traditionen bezieht. Bertl M ütter spielt aber auch gerne in (kleinen) Gruppen (mrs bubble & bones, poem, timbre, duo cech-mütter... , wenn das auf einander Hören praktiziert wird. Er arbeitet mit den autoren Franzobel, Josef Haslinger und Gert Jonke, sowie mit der Lichtkünstlerin Victoria Coeln zusammen.

Bertl Mütter gilt heute als der große österreichische Posaunenindividualist, der sein Publikum mit seiner sehr persönlichen Musik zu bannen versteht. Konzertreisen führen ihn in die ganze Welt. 2001 präsentierte er seine staunen machende Nachkomposition der schubertschen Winterreise einem vorerst irritierten, dann umso begeisterteren Publikum. Nach der akklamierten Solo-Cd Parlando, folgte 2005 Mütters Müllerin. Im rahmen und als Auftrag der Styriarte wurde 2006 Mütters Dichters Liebe (nach Schumann nach Heine) uraufgeführt und 2007 für Cd aufgenommen.

Staatsstipendium für Komponistinnen und Komponisten 2002, Anton Bruckner Stipendium 2003, Komponistenforum Mittersill 2003, Arbeitsstipendium des Bundes 2005.

 

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