Dimitré Dinev - Sehen & Hören
Engelszungen
Roman
Wie schon in Dinevs ersten Erzählband „Die Inschrift“, sind auch hier die Protagonisten wieder Emigranten. Der Leser verfolgt das Schicksal der beiden Bulgaren Svetljo und Iskren, die aus ihrer Heimat nach Wien ausgewandert sind. Verzweifelt und ohne Geld machen sie sich am Zentralfriedhof auf die Suche nach dem Serben Miro- dem einzigen, der ihnen noch zu helfen vermag. Zumindest erzählt man sich das in Wiener Flüchtlingskreisen.
Dinev entwickelt mit der für ihn typischen genauen Beobachtungsgabe vor dem Hintergrund der bulgarischen Geschichte eine opulente Familiensaga.
Erschienen bei Deuticke im Zsolnay Verlag.
Ein Licht über dem Kopf
Erzählungen
Ein Licht über dem Kopf kann für die Menschen, von denen Dimitré Dinev in seinen Geschichten erzählt, vieles bedeuten. In der Praxis des Überlebens ist es eine Taxilampe am Autodach. Taxifahren ist ein Job für Zuwanderer, und Arbeit zu haben, ist für viele von ihnen die Bedingung dafür, dass sie offiziell im Land bleiben dürfen und nicht zurück gezwungen werden oder in den Untergrund abtauchen müssen.
Dimitré Dinevs Geschichten erzählen vom Auf und Ab des Lebens, das sich nicht selten auch im Kreis dreht. Seine Figuren haben Träume, erleben die Liebe, enttäuschen, machen Gewinn und treffen Fehlentscheidungen. Seine Sätze sind einfach, aber poetisch. Melancholie und humorige Ironie verweben sich zu einer einzigartigen Substanz.
Erschienen bei Deuticke im Zsolnay Verlag.


