Christian Qualtinger - Pressestimmen
„Ich war noch a halbert's Kind, und dann ist schon der Heller kommen", sagt Christian Heimito Qualtinger - und rast gemütlich weiter durch seine Texte, von der Wehleidigkeit in die Seltsamkeit, tour-retour, von Parodie in tiefen Ernst. Endstation: "die endlos lange, arbeitslose, niederösterreichische Nacht", die verhasste Sehnsucht eines Bewohners des Niemandslandes zwischen dem lebendigen Sievering und dem leibhaftigen Grinzing, eines Anrainers der Reben. Jetzt schreibt er Wienerlieder, der Erst-recht-Biertrinker, der geprüfte akademische Maler, das kann und muss er.
Das Ensemble "Zur Eisernen Zeit" begleitet Qualtinger auf Platte - traditionsgemäß bei "Preiser Records" erschienen - und live mit Wiener Musik, die es zur Essenz eindickt, bis sie süß und sauer, bitter und salzig zugleich klingt. Der Jazz - in Qualtingers Texten ein steter Widersacher - dringt nur dann durch, wenn er sich aufdrängt, dann aber gleich in Form von "Round Midnight", das ja in Wahrheit ein Heurigenlied ist. Qualtinger weiß das. Und Wien wird schon wieder und noch immer Weltstadt in seiner Kunst.“
Die Presse
"Christian Qualtinger, Maler und Poet, hat bei Preiser Records eine CD eingespielt: Schräge Wienerlieder mit kabarettistischem Einschlag hat er mit dem Ensemble "Zur Eisernen Zeit" aufgenommen.
Der Chor der Mannerschnitten, sowie Lieder wie die "Jausenstation zur bittersten Enttäuschung", "Volksliedüberlebensraststätte", "Alserbachstrasse 6000 vor Christus" oder "Espresso Karin" versprühen himmlisch satirisches Vergnügen. Für alle Liebhaber des Wienerischen und des schwarzen Humors ist diese CD eine Empfehlung! "Zur Eisernen Zeit" ist bei Preiser Records erschienen."
3Sat
