Zur Eisernen Zeit featuring Christian Qualtinger
Die "Eiserne Zeit" ist ein hochstehendes Kulturprojekt, das sich aus einheimischen Spitzenmusikern gebildet hat.
Beheimatet irgendwo zwischen Schönberg und Karl Moik (mit einem Hauch von Jimmi Hendrix).
Von den Quellen der Dicht-Kunst zum G-Punkt der Literatur(mit "Meidlinger"-L).
Tour-retour, "Damen und Herren" so schaun mer aus, von Kafkas Aschenbechern, zu Mozarts Noten- , hä-hÄ-hä Ständern, von der Topfen-Golatsch´n zur Blue-Note, vom Parlament, mit der Semmering-Bahn, direkt in´s Rinterzelt, aktiv-akustische Senioren-Fahrt, bei der die gestresste Wiener Luft zu zuckersüßen Oster-Haserln geliert.
| Vocal/Texte | Christian Qualtinger |
| Kompositionen/ Gitarre | Marcus Ratka |
| Mundharmonika | Bertl Mayer |
| Violine | Roman Gottwald (Weiping Lin, Mario Gheorghiu) |
| Bass | Uwe Urbanowski |
| Posaune | Leonhard Paul (Martin Ptak) |

© Jens Lindworsky
Man stelle sich folgendes Szenario vor :
Herr Q. ekstatisch rezitierend am Rednerpult, im Steireranzug .....
Feuchte Wortschwälle ins Puplikum versprühend .....
Die philharmonischen Lustknaben hinter einem Heurigentisch aufgebahrt ...
Hirschgeweih und Jausenkompositionen versperren die Sicht auf engagiertestes Musizieren ........
Das Ensemble "Zur Eisernen Zeit" hat sich zur Aufgabe
gesetzt die Facetten der sogenannten Wiener Musik
zeitgemäß zu beleuchten. Dies geschieht in Anlehnung
der ursprünglichen Bedeutung dieses Begriffs, im Sinne
einer virtuosen Instrumentalmusik - man musiziert im Geiste der Gebrüder Schrammel, zitiert dabei die Evergreens der Wiener Musiktradition von Schubert bis Schönberg, ficht dabei so manchen Strauß aus und verarbeitet all das zu gleichermaßen kunstvollen wie auch hörenswerten Eigenkompositionen.
Die großartigen Musiker dieses Quintetts, bringen ihr
Können bei anderer Gelegenheit auch den Berliner Philharmonikern, dem Vienna Art Orchestra, Joe Zawinul oder dem concentus musicus zu Gehör.
