Angela Schneider
Die in Wien geborene Absolventin der Schauspielschule am Wiener Volkstheater unter Prof. Paul Blaha wurde nach ihrer ersten Rolle bei den Komödienspielen in Porcia ("Kathi" im "Zerrissenen") 1987 von Prof. Herbert Wochinz an das Stadttheater Klagenfurt engagiert.
Nach der "Putzi" in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", der "Anne Frank" und der "Elisabeth" in "Glaube Liebe Hoffnung", wechselte sie 1989 mit der "Luise" in "Kabale und Liebe" an das Linzer Landestheater.
Seit 1992 arbeitet sie freischaffend an verschiedenen Bühnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zu den wichtigsten Stationen der letzten Jahre zählen das Landestheater und das Kleine Theater in Salzburg, wo sie u.a. die "Carol" in "Oleanna", die "Mariedl" in Schwabs "Präsidentinnen" und die "Amalie" in den "Räubern" spielte.
Nach einem Abstecher in die "Neue Oper Wien", Mitwirkung bei verschiedenen Sommerspielen, zuletzt bei den Schloßfestspielen in Kobersdorf und Perchtoldsdorf folgte ein Gastvertrag an das Theater in der Josefstadt u.a. "Neurosenkavalier" in den Kammerspielen.
Seit 2000 neben dem Theater auch Mitarbeiterin des Thomas Sessler Verlages in Wien und unter anderem auch als Übersetzerin aus dem Italienischen tätig.
Seit 1994 auch zahlreiche Leseprogramme, Christa Wolfs "Medea" und "Kassandra", Schnitzlers "Fräulein Else" (Lesetour durch Rußland 1997 und Synchronstimme in der französischen Verfilmung 2002), Elfriede Jelineks "Die Klavierspielerin", Marlen Haushofers "Die Wand" u.v.a.
