Alexander Kuchinka - Biographie
Schauspieler, Regisseur, Autor, Musiker und immer wieder auch: Kabarettist. Geboren 1967 in Klagenfurt, seit 1992 in Wien wohnhaft.
Seit seinem ersten Soloprogramm 1990 versteht er sich als zeitgemäßes Bindeglied zum klassischen Wiener (Musik-) Kabarett ebenso wie als Alternative zum allgemeinen Comedy-Boom - was ihm in der Presse die unterschiedlichsten Vergleiche eingebracht hat:
"In der Tradition eines frühen Egon Friedell entpuppt sich Kuchinka als rasanter Skeptiker und unbeugsamer Wurstel."
"Kuchinka erinnert in seinen Spötteleien an den tiefschwarzen Humor eines Georg Kreisler."
"Manches in Kuchinkas Darbietung kam bereits dem Format eines Werner Schneyder nahe ...."
"... und am Klavier ist Alexander Kuchinka mindestens ebenso gut wie weiland der Bronner."
"Tatsächlich lässt sich das umfassende Talent Kuchinkas in herkömmliche Kategorien nur schwer einordnen."
Als Schauspieler und Regisseur Engagements unter anderem am Stadttheater Klagenfurt, Komödienspiele Porcia, Eurostudio Landgraf, Stockerauer Festspiele, Theater in der Altstadt Meran, Wiener Metropol, Schlosstheater Celle, Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt ...
Initiator und langjähriger künstlerischer Leiter von scherzo, einem Sommerfestival für musikalische Unterhaltungstheater in Klagenfurt.
Mehrere eigene Bühnenstücke:
"Fra Diavolo" (nach Auber/Scribe)
"Achtung. Seiten. Die Comedian Harmonists" (mit Heiko Wohlgemuth)
"Die Marx Brothers: Ruhe am Set!" (mit Sam Madwar)
"Cyrano" (musikalische Bearbeitung nach Edmond Rostand)
"Sing, Baby, sing" (interaktive Schlagerrevue)
"Odysseus fährt irr" (mit Daniel Große Boymann)
Preise und Auszeichnungen:
Erster Preis beim Ralph Benatzky Chanson-Wettbewerb in Hamburg (1995)
Kulturpreis des Landes Kärnten (2003)
Soloprogramme:
"Schwarz, aber herzlich" (1990)
"Grausbirnen" (1992)
"Kein Kabarett" (1995)
"trivial" (1997)
"Der Herr Kuchenkarl" (2005)

© Sam Madwar
